Verein für angewandte Lernforschung
und individuell berufliche Förderung e.V.

Kombinierte Lern- und Psychotherapie

Wir verfolgen einen ganzheitlichen, ressourcenorientierten Ansatz, in dem das Kind und seine individuelle Förderung im Mittelpunkt stehen. Lerntherapie heißt gleichzeitig immer auch Psychotherapie, da ein Großteil der Kinder, die von einer Lese-Rechtschreibstörung bzw. -schwäche und/oder einer Rechenstörung betroffen sind, auch psychische Probleme haben. Dabei kann je nach Problemlage des Kindes und dessen aktueller Situation der Schwerpunkt mehr im lerntherapeutischen Bereich oder in der psychotherapeutischen Arbeit liegen. Wenn notwendig, konzentrieren wir uns zeitweise ausschließlich auf einen Schwerpunkt.

Da viele Betroffene mit einer Teilleistungsstörung psychische oder psycho-somatische Probleme haben oder auch Verhaltensauffälligkeiten zeigen, ist unsere Arbeit auch psychotherapeutisch ausgerichtet.

In der Therapie verwenden wir daher psychotherapeutische Elemente aus:

  • der Verhaltenstherapie
  • der Gesprächstherapie
  • der Tiefenpsychologie
  • der Spieltherapie
  • der Systemischen Therapie bzw. der Familientherapie

Die psychotherapeutische Arbeit dient der Stärkung und Stabilisierung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins. So wird unter anderem einer möglichen sozialen Isolation entgegengewirkt, ergo die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht.
 

In der lerntherapeutischen Arbeit kommt viel verschiedenes Material zum Einsatz, das die Kinder anfassen, „be-greifen“ können und mit dem sie umzugehen lernen. Hinzu kommen Übungen am Computer sowie Lernspiele, weil spielend bekanntlich am leichtesten gelernt wird.

 

Unsere therapeutische Arbeit umfasst darüber hinaus folgende Elemente:

  • Aufbau von Motivation und Abbau von Lernblockaden
  • Stärkung des Kompetenzempfindens und des Selbstbewusstseins
  • Entspannungsübungen
  • Konzentrations- und Gedächtnisübungen
  • Lernen lernen

Im Verlauf der Therapie arbeiten wir auch mit Lehrern und anderen Fachkräften zusammen. Vorausgesetzt ist dabei natürlich eine Entbindung von der Schweigepflicht. So nehmen wir beispielsweise Kontakt zu den entsprechenden Fach- oder Klassenlehrern auf, um mit ihnen die aktuelle Problematik des betroffenen Kindes zu besprechen, unsere therapeutische Arbeit kurz zu schildern und eine Zusammenarbeit zur Entlastung der Situation seitens der Schule anzuregen. Weitere Ansprechpartner sind für uns z.B. Logopäden, Ergotherapeuten, Kinder- und Fachärzte.

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